Projekt "Klimaschutz"

Die Schülerinnen und Schüler der 4 RS nahmen am 30.11. und 1.12.2011 an einem Klimaschutzprojekt teil. Die Durchführung unterlag dem Umweltbildungszentrum Steiermark im Auftrag der Steiermärkischen Landesregierung.
An diesen beiden Projekttagen wurden Grundlagen zum Klimawandel und Treibhauseffekt erarbeitet und die Folgen analysiert. Dabei wurde auf die Umsetzung jener Maßnahmen abgezielt, die mit einfachen Verhaltensänderungen gesetzt werden können.
Mit diesem Projekt möchten wir jeden Schüler und jede Schülerin sensibilisieren, als „Klimaschutz – Botschafter“ einen Beitrag zur dramatisch verlaufenden Klimaänderung zu leisten.


Projekt Wald

Die Schülerinnen und Schüler der 2 RS Klasse erlebten beim Projekt Wald diesen Lebensraum mit allen Sinnen.
Förster, Jäger und deren Hunde führten die Kinder durch den Wald in der Nähe der Schule. Nachdem die Funktionen des Waldes, sowie die Aufgaben der Jäger und Förster erklärt wurden, pirschten sich die Kinder durch den Wald. Spuren wurden gelesen, Baumarten unterschieden, Geräusche und Gerüche wahrgenommen. Auch die Jagdhunde zeigten ihr Können.
Den Abschluss bildete ein Quizspiel, wobei die Kinder mit Lesezeichen, Kalender und einer Urkunde belohnt wurden.


Insektenhotel

„Es hat richtig Spaß gemacht!“ Das war die einhellige Meinung der Schülerinnen und Schüler der 2 RS Klasse der HS/RS Arnfels. Sie fertigten in einer Projektarbeit von Technischem Werken und Biologie unter der Leitung von HOL Rudolf Schuiki und HOL Renate Kranabetter verschiedene Insektenhotels an. Diese Arbeit ist den Kindern wirklich gut gelungen.
Beim Sammeln von Naturmaterialien,  bei der Gestaltung der „Hotels“ und beim Befüllen der „Räume“ waren alle 21 Kinder mit Eifer bei der Sache.
Es entstanden sieben verschiedene Insektenhotels, welche im Schulareal aufgestellt werden.
Jetzt warten schon alle gespannt auf die ersten Bewohner.


Honigfrühstück

Nachdem das Kapitel „Insekten“, allen voran die Honigbiene, ausführlich bearbeitet wurde, gab es zum Abschluss für die 2bR Klasse ein Honigfrühstück.
Es duftete nach frisch gebackenem Brot, während die Butter selber zubereitet wurde. Alle freuten sich schon auf die fertig zubereiteten Honigbrote und sie schmeckten den Kindern sichtlich gut.


Biologie... anschaulich!


Tierschutz im Unterricht

1.3.2010

-          Tiere in Not

-          Was sich Tiere wünschen

-          Was kann jeder von uns zum Tierschutz beitragen

 Darüber wurden die Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen von Frau Mag. Faustmann vom Verein für Tierschutzunterricht informiert.

Die Schüler zeigten sich an diesen Themen sehr interessiert und stellten dazu viele Fragen.


Waldexkursion der 2. Klassen

15. und 22.6.2009

Die Jägerschaft des Ortes führte auch heuer wieder die Schüler mit viel Spaß und Enthusiasmus durch den Wald. Die Schüler lernten dort, angeleitet von den Jägern, das theoretische Wissen praktisch zu erfahren.


Tolle, freiwillige Referate sind eine Bereicherung für den Unterricht. Die Schülervorträge werden durch Anschauungsmaterial, wie Naturobjekte, Plakate, Quiz und Arbeitsblättern ergänzt. (3.RS - Dipl. Päd. Renate Kranabetter)


Begegnungen mit Jagdhunden

1. und 2. Klassen - 2.10.2008

Eine Begegnung der ganz anderen Art hatten die Schüler der ersten und zweiten Klassen der Haupt- und Realschule in Arnfels. Anlässlich des Welttierschutztages wurden sie vom Steirischen Jagdschutzverein, Zweigstelle Arnfels eingeladen, den Umgang mit Hunden im Stationsbetrieb zu sehen und zu erfahren. Voller Begeisterung nahmen die Kinder zwei Stunden lang  Neuigkeiten und Information über die richtige Behandlung von Hunden, die Erziehung, die Ausbildung und die Aufgaben der Jagdhunde auf. Großen Spaß hatten die Schüler, wenn sie sahen, dass Hunde auch manchmal nicht sofort gehorchten – ganz wie im alltäglichen Schülerdasein. Das Interesse der Kinder war enorm, da viele ebenfalls einen Haushund haben und daher eifrig Fragen zur Haltung ihrer Lieblinge stellten.


Referat - Beatrice Pürstner, 4.RS

Lebenssaft Wasser

 1) Was ist Wasser?

Wasser ist eine chemische Verbindung aus Sauerstoff und Wasserstoff (H2O),  eine geruch- und geschmacklose, klare Flüssigkeit.  Doch Wasser ist nicht nur eine chemische Verbindung, die ihren Schmelzpunkt bei 0° Celsius und ihren Siedepunkt bei 100° Celsius hat, Wasser ist so vieles mehr. Wasser ist lebensnotwendig für Menschen, Pflanzen und Tiere, ohne Wasser würden wir unweigerlich zugrunde gehen. Wasser ist aus unserem Leben nicht wegzudenken, wir erzeugen Energie mit Wasser, waschen uns damit, trinken es, baden darin, usw.

Wasserkreislauf

Wasser steckt in jedem Lebewesen. Wasser entsteht in einem ewigen Kreislauf immer aus sich selbst neu. Doch die Grundwasserseen werden schmutzig, und die Wasserhähne spucken immer öfter Wasser, das man nicht mehr trinken sollte. Der Wasserkreislauf funktioniert, aber Trinkwasser wird aufgrund von Verschmutzungen immer weniger. 97% des gesamten Wassers auf der Erde sind salziges Meerwasser. Auf der Meeresoberfläche verwandelt sich ständig ein Teil des Meerwassers in Wasserdampf. Wenn das Meerwasser verdunstet, bleibt as Salz im Meer, so bleibt es immer salzig. Der Dampf kühlt in der Luft ab und bildet winzige Tröpfchen, die sich zu Wolken verbinden. Der Wind weht nun die Wolken über das Land, kühlt sie ab, es bilden sich süße Regentropfen. Wenn es über dem Meer regnet, kehren Millionen Liter Wasser ins Meer zurück und werden wieder salzig. Wenn es über dem Land regnet, versickert ein Teil im Boden, das Grundwasser, ein anderer Teil kommt in Flüssen, Bächen und Seen, die ihr Wasser wieder in die Meere tragen, oder am weg dorthin verdunsten.

2) Lebensnotwendigkeit von Wasser

Wasser ist unersetzlich

Die Erde – der blaue Planet – ist zu zwei Drittel mit Wasser bedeckt. Vom Weltall aus leuchtet sie wie ein kleiner, blauer Wasserball. Rund 1.4 Milliarden Kubikkilometer Wasser gibt es auf der Erde. Der größte Teil des Wassers ist aber im ewigen Eis der Pole gefroren oder salziges Meerwasser und daher für die Menschen nicht direkt nutzbar. Wasser ist das wichtigste Nahrungs- und Transportmittel. In Flüssen und Meeren ernährt es Milliarden von Fischen und es befördert Schiffe. In unseren Körpern transportiert Wasser die Nährstoffe dorthin, wo wir sie brauchen. In Trinkwasser oder Mineralwasser sind außerdem viele Mineralstoffe in unterschiedlichen Mengen enthalten. Für alles, was lebt, ist Wasser unersetzlich: In Pflanzen fließt es – über die Wurzeln aus dem Boden von unten nach oben, wo es, wenn es warm ist, in den Blättern verdunstet. Ein Baum nimmt pro tag rund 100 Liter auf.

Wasserbedarf des Menschen

Der menschliche Körper besteht zu 70% aus Wasser und man muss ihn ständig auftanken, damit er funktioniert. Kinder und ältere Personen sollten täglich 1.2-2 l pro Tag an Wasser aufnehmen, Jugendliche und Erwachsene bis 50 Jahre etwa 2-2.5 l. Der Wasserbedarf ist erhöht bei:

Die folgen einer zu geringen Wasserzufuhr sind reduzierte Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Muskelzellen, da das Blut zu langsam fließt. Schon nach 2 bis 4 Tagen ohne Wasserzufuhr treten Übelkeit, Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Erbrechen und Muskelkrämpfe auf.

3) Wassersituation weltweit

Sieben von zehn Menschen, die haute leben, besitzen kein eigenes Trinkwasser. Eine Milliarde Menschen haben überhaupt keinen freien Zugang Wasser. Sie müssen es kaufen, oder in den meisten Fällen, darauf verzichten. Wasser ist wertvoll als Gold – für den, der es nicht hat. Wer das bedenkt, wird den folgenden Spruch verstehen: Wann der nächste Weltkrieg ausbrechen wird, ist unbekannt. Aber warum er ausbrechen wird, ist bekannt – wegen Wasser. Am schlimmsten ist die Situation in den Dritten Welt Ländern. Die meisten wasserarmen Regionen liegen im Nahen Osten und in Afrika, aber auch Australien leidet an einem Wassermangel. Die Bevölkerung nimmt in diesen Regionen rasch zu. 80 Millionen Geburten pro Jahr, das sind 95% des Geburtszuwachses weltweit. Auch in Südeuropa muss die Bevölkerung mit Wasserknappheit fertig werden. Das ist eine Folge der Erderwärmung. Die Klimaerwärmung könnte dazu führen, dass die Schneeschmelze früher eintritt und ein Großteil des Wassers auf Grund fehlender Speichermöglichkeiten ungenutzt ins Meer abfließt. 

4) Wassersituation in Österreich

 Österreich ist reich an Wasser. Das Hochquellwasser aus den Alpen hat beste Trinkwasserqualität.

Wasserverbrauch in Österreich

Drei Liter Wasser nehmen wir täglich durch Essen und Trinken auf. Doch ein Österreicher braucht durchschnittlich 150 Liter am Tag. 48 Liter spülen wir in unseren Toiletten in den Abfluss, 43 Liter brauchen wir in den Duschen, 18 Liter zum Wäschewaschen, 9 Liter zur Körperpflege, 9 Liter zum Gartengießen und Autowaschen und 6 Liter für das Geschirrspülen.

Die Wasserkrise in Österreich

Sommer 1998. August. Die Temperaturen erreichtenrekordwerte. Niemals zuvor war in der Geschichte unseres Landes so viel Wasser verbraucht worden wie in diesen Tagen. Im Schnitt 200(!) Liter pro Tag. Von jedem Österreicher. Für den nächsten Sommer rechnen die Konsumforscher damit, dass die so genannten stillen Mineralwässer der Sommerrenner werden. Normales Wasser in Flaschen als Verkaufshit – noch vor zehn Jahren hätte man in Österreich darüber gelacht. Bei uns, hieß es, kommt doch das Wasser aus der Wasserleitung und der Strom aus der Steckdose. Man glaubte, Wasser sei in unendlichen Mengen vorhanden- und daher wertlos.

5) Verschmutzung des Wassers

 Jede Verschmutzung  der Flüsse und jede Verunreinigung des Bodens durch Chemikalien, durch Schifffahrt, durch Müll, durch die Düngemittel in der Landwirtschaft, wirken sich im Wasserkreislauf gnadenlos aus. Immer öfter muss das Wasser daher technisch aufwendig und teuer gereinigt werden, immer öfter kann es gar nicht mehr gereinigt werden. Zu steigender Bevölkerungszahl und stetig wachsendem Wasserverbrauch kommt die sinkende Qualität des weltweit verfügbaren Wassers. Das Wasser wird haute sehr stark belastet, und zwar durch den Menschen. Viele Menschen schlucken jeden tag Schmerzmittel, Antibiotika und andere Medikamente. Um deren biologische Abbaubarkeit macht sich jedoch keiner Gedanken. Die Fische sind nicht die einzigen Leidtragenden. Kaulquappen werden nicht mehr zu Fröschen, sondern wachsen immer weiter bis ihre Organe versagen. Fischotter und Eisbären werden unfruchtbar. Auch die Krebsfälle bei Menschen sind erheblich gestiegen.

6) Wasser - das Gold des nächsten Jahrtausends

Die letzte Mars-Mission der NASA kostete so viel, wie alle arbeitenden Menschen Österreichs in zwei Jahren verdienen könnten. Die vorprogrammierten Roboter und Kameras an Bord des Mars Polar Lander hatten nur einen Auftrag: die Suche nach Wasser.


Haustierprojekt

1.RS und 1.a - 28.6. bis 29.6.2007


Sprechübungen im Rahmen des Unterrichts:

In einigen Unterrichtsgegenständen gestalten die Schüler unserer Schüler ausgezeichnete Referate. Hier ist ein Beispiel von selbständiger Gegenstandserarbeitung, die von  Martin Tschermanek, Schüler der 3.RS Klasse, in Biologie ausgeführt wurde:

Die Schüler lernen dabei freien Vortrag, den Einsatz verschiedener Medien und diese Art der Vorbereitung trägt auch sehr zum Selbstbewusstsein der Schüler bei.

KARST

Bezeichnung für alle durch die Lösungsverwitterung (Korrosion) in Kalk – und Gipsgesteinen entstandene Formen.

Karstformen findet man überall auf der Erde. Es gibt den Turm– und Kegelkarst. Typische Karstformen sind z. B. Dolinen, Höhlen und Karren. In den Mittelmeerregionen sind u.a. die Polje, eine große, wannenförmige Hohlform.

Der Karst kann eingeteilt werden in den bedeckten Karst und den nackten Karst sowie in den oberirdischen bzw. unterirdischen Karst. Charakteristisch für die Karstlandschaften ist die Trockenheit.

Die größten Höhlen aller Karsthöhlen sind die Flint Ridge Cave mit 117 km Länge und das Hölloch in der Schweiz mit über 100 km Länge und einer Tiefenerstreckung von 740 Metern. Die tiefste Höhle ist der Aven Berger bei Grenoble, sie besitzt eine Tiefenerstreckung von 1122 Metern.

TROPFSTEIN

Tropfstein kalkiges Gesteinsgebilde in Höhlen, häufig in Form von Stalaktiten und Stalagmiten, die sich zapfenförmig an Decken und Böden von Höhlen bilden. Stalaktiten und Stalagmiten können in der Mitte zu einer Säule zusammenwachsen.

Tropfsteine zählen zu den Sinterbildungen. Das Gestein besteht aus Calcit, der sich absetzt, wenn in Höhlen aus langsam herabfließendem oder abtropfendem, kalkreichem Wasser die Kohlensäure entweicht bzw. wenn sich das Wasser erwärmt. Höhlen sind das ganze Jahr über relativ warm; die Löslichkeit von Kalk in Wasser nimmt mit steigender Temperatur ab.